Das Angenehme und das Nützliche – Radeln und Einkaufen in Rastede

„Einmal hin. Alles drin.“ – so stellen sich viele den perfekten Einkauf vor. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass ein Großeinkauf mit dem Auto sehr viel anstrengender ist als eine Einkaufs-Radtour. Auch wenn mein Autoschlüssel nicht im Gemeindetresor verwahrt wird, erledigen wir daher unsere Einkäufe lieber mit dem Fahrrad. Natürlich bekommt man mit dem Rad nicht ganz so viel weg und fährt daher öfter los. Trotzdem ist es insgesamt nicht stressiger, sondern entspannter, denn man verbindet das Angenehme mit dem Nützlichen: Die körperliche Aktivität an der frischen Luft ist gleich ein schöner Ausgleich. Eine Einkaufs-Radtour auf schönen Wegen ist besonders abwechslungsreich. Bewegung, frische Luft und Abwechslung tun auch unseren Kindern gut. Daher nörgeln sie viel weniger als beim Großeinkauf mit dem Auto. 😉

Gemeindebücherei in der Oldenburger Straße

Am liebsten erledigen wir unsere Einkäufe in Rastede. Denn hier gibt es eine große Vielfalt an Geschäften und zugleich liegt alles so nah beieinander, dass sich die Einkaufs-Radtour sehr gut in den Alltag einfügt. Auf den Fotos sieht man unsere wichtigsten Stationen: Mit einem Kasten Leergut machen wir uns auf den Weg. Als nächstes bringen wir ein Paket zur an der Packstation, um dann im Ort vielerlei zu erledigen und zu besorgen. Auch ein Besuch der Gemeindebücherei gehört dazu. Im Raiffeisenmarkt packen wir 3 Säcke à 40 Liter Blumenerde und jede Menge Heu in unseren Anhänger. Die gekühlten Lebensmittel kaufen wir ganz zum Schluss im Bioladen Steenken. Dabei werden wir auch noch unseren Kasten los.

Sicherlich benötigen wir für eine solche Einkaufs-Fahrradtour insgesamt etwas mehr Zeit als beim Großeinkauf mit dem Auto. Dafür haben wir aber einen erlebnisreichen Nachmittag und sind noch fit für andere Herausforderungen. Da wir nicht alles, was wir uns wünschen, in Rastede bekommen, fahren wir ab und zu nach Oldenburg. Aber auch da verbinden wir das Angenehme mit dem Nützlichen und machen aus dem Einkauf einen Familienausflug mit dem Fahrrad.

Dass Kund*innen mit großem Kofferraum mehr Umsatz in die Kassen der Einzelhändler*innen bringen als Radfahrer*innen, ist übrigens auch ein Vorurteil. Das Deutsche Institut für Urbanistik hat herausgefunden, dass Radfahrer*innen zwar in der Regel nicht so viel auf einmal kaufen, dafür aber öfter wiederkommen und so insgesamt für mehr Umsatz sorgen. Fahrradstellplätze sind daher nicht nur klimafreundlicher, sondern auch wesentlich lukrativer als Parkplätze. Fahrradfreundlichkeit zahlt sich aus!


Die schönsten Einkaufsmöglichkeiten, die man in Rastede mit dem Fahrrad entdecken kann

Mit einem Kasten Leergut machen wir uns auf den Weg.
An der Packstation in der Oldenburger Straße werden wir ein Paket los.
Bei Tiemann in der Bahnhofstraße holen wir ein Buch ab, dass wir über den Web-Shop bestellt haben.
Backwaren besorgen wir im Schlosscafé in der Oldenburger Straße. Hier findet man immer einen Stellplatz.
In der Oldenburger Straße ist auch die Änderungsschneiderei Madame.
Der Fahrradschlauch-Automat an der Bikefactory ist oft die letzte Rettung.

Seit es an der Ecke Raiffeisenstraße einen Orientmarkt gibt, müssen wir nicht mehr so oft nach Oldenburg fahren.
Im Raiffeisenmarkt besorgen wir 3 Säcke Blumenerde à 40 Liter und jede Menge Heu für unsere Meerschweinchen.
Ganz zum Schluss kaufen wir bei Steenken Lebensmittel und werden dabei auch unseren Kasten Leergut los.